October 9, 2021

Krypto-Künstler im Interview, heute Chiefmonkey

„Bitcoin ist die letzte Bastion der Menschheit“

„Bitcoin ist die letzte Bastion der Menschheit“

Chiefmonkey ist nicht nur Künstler, sondern auch Bitcoin-Enthusiast. Am 9. April 2021 startet seine neuste Auktion in Zusammenarbeit mit dem Krypto-Künstler Yonat Vaks. BeInCrypto hat mit Chiefmonkey über Bitcoin, Kunst und das Leben gesprochen.

In Chiefmonkeys Kunstwerken finden wir ein Thema besonders häufig: Bitcoin. Chiefmonkey erklärt uns, was Bitcoin für ihn ist:

„Bitcoin ist die letzte Bastion der Menschheit... Wir leben in einer Korporatokratie und streben eine Technokratie an.
Wenn wir unseren Regierungen, großen Pharmaunternehmen, Zentralbanken, dem militärischen Industriekomplex und der Lebensmittelindustrie erlauben,
außer Kontrolle zu geraten, landen wir garantiert in einem dystopischen Albtraum, auf den George Orwell stolz gewesen wäre.“

Er berichtet, dass er an Dezentralisierung, Lokalisierung und flüssige Demokratie glaubt:

„All dies ist hartes Geld, der Austausch und die Speicherung von menschlichem Wert. Geld muss daher ehrlich und vertrauenswürdig bleiben, es muss über die Korruption selbstsüchtiger Psychopathen und die derzeit herrschende Elite hinausgehen.“

Satoshi Rides the Waves of Change: Ein Bild von Chiefmonkey

Chiefmonkey lebt selbst seit drei Jahren von Bitcoin.

Er erschafft Bitcoin-Kunst und verkauft sie für Bitcoin.

„Im Allgemeinen bin ich ein Hodlr der letzten Instanz, aber ich muss Bitcoin verkaufen, um für Essen zu bezahlen und um zu leben. Deshalb habe ich eine ernsthafte Präferenz für lange Zeit entwickelt, weil ich mein Bitcoin offensichtlich nie wirklich verkaufen oder verwenden möchte. Ich verkaufe Bitcoin-Kunst und Artefakte. Teils weil es meine Leidenschaft ist und, teils weil es gut ist, die Gemeinschaft der Macher und Schöpfer in der Bitcoin-Wirtschaft zu unterstützen.“

Geld macht die Welt rund

Was hat dich zu einem Bitcoiner gemacht?
„Die offensichtliche Korruption unserer Politiker und Zentralbanker und meine Überzeugung, dass unsere Welt nicht von Unternehmen und Psychopathen regiert werden sollte. Geld macht die Welt rund, oder? Geld untermauert den Wert unserer Existenz und unseres Lebenszwecks. Es ist daher heilig und muss vertrauenswürdig und frei von Korruption und Manipulation von sich selbst dienenden Individuen bleiben. Da es nicht aus dem Nichts gedruckt werden kann, erzwingt es auf allen Ebenen der Gesellschaft eine geringe Zeitpräferenz und damit eine Effizienzsteigerung.“

Chiefmonkey führt weiter aus, dass Menschen Wertvolles produzieren müssen, um Geld zu verdienen:
„Das bedeutet, dass Regierungen massiv geprüft werden müssen, um ihre Verschwendung und Ineffizienz zu reduzieren. Und das bedeutet, dass sie nicht einfach mehr Geld drucken können, um weitere Kriege zu starten. Die Einstellung der Menschen zu Geld wird sich ändern und sie werden rücksichtsvoller sein, wenn sie es ausgeben und es nur Unternehmen und anderen Personen geben, die Produkte und Dienstleistungen von echtem Wert anbieten. Das Mining von Bitcoin wird so wichtig, dass die Entwicklung der Technologie für erneuerbare Energien vorangetrieben wird. Viele Technologien, die von Monopolen unterdrückt wurden, werden veröffentlicht. Ich glaube, wir steuern auf eine digitale Renaissance zu.“

Schau dir ChiefMonkey neusten Beiträge auf Twitter an

Über Bitcoin hinaus

Momentan arbeitet Chiefmonkey an zwei Projekten. Er erzählt, worum es in den nächsten Projekten geht:
„Hin und wieder mache ich gerne eine Menge Dinge für die um mich herum, die mich entweder unterstützen oder inspirieren. Ich gebe sie dann entweder weg oder mache sie erschwinglich. Dieses Mal mache ich etwas für einen Haufen Cyberhornets und Bitcoin Meme Künstler.
Das andere Projekt stammt von Gigi. Er hat mich gebeten, etwas für die Titelseite seines nächsten Buches zu gestalten, also habe ich mich an die Arbeit gemacht. Ich kann dir gar nicht sagen, was das für eine Ehre ist. Das Buch kommt später in diesem Jahr heraus.“

In der nächsten Zeit wird Chiefmonkey auf abenteuerliche Reisen mit seiner Laserschneidemaschine:

„Es ist ein Monster einer Maschine und es ermöglicht mir, größere Dinge herzustellen. Aber ich freue mich auf dieses Jahr und möchte auch etwas tun, das von einem breiteren Publikum außerhalb der Bitcoin-Community gesehen wird. Ich bin massiv von meinen Freunden im Raum Cryptograffiti und PascalBoyart inspiriert. Letztendlich wollen wir alle mehr Leute, die sich über Geld informieren wollen, erreichen. Und diese Leute sind dabei auf einer anderen Ebene.“
Fuck The Fucking Fuckers: Ein Bild von Chiefmonkey

Fuck The Fucking Fuckers: Ein Bild von Chiefmonkey
Seine Inspiration bekommt Chiefmonkey übrigens von „Bitcoin, Programmierern, Plebs, Cypherpunks, Cyberhornets, anderen Bitcoin-Künstler und unser Herr und Retter Satoshi“.
Wenn wie über Krypto-Kunst sprechen, kommen wir um den Bereich NFTs kaum noch herum. Und auch Chiefmonkey hat etwas für NFTs übrig:
„Ich mag den NFT-Boom. NFTs eröffnen nicht nur Digitalkünstlern, sondern auch traditionellen Öl-auf-Leinwand-Malern so viele Möglichkeiten, erkannt zu werden. Diese Gruppen von Menschen werden in der traditionellen Kunstwelt des wirklichen Lebens niemals gesehen. Aber die NFT-Szene hat sehr schnell die dunkle Seite der realen Kunstwelt nachgeahmt.“
Vielen Dank an ChiefMonkey für das Interview
Und einen großen Dank an Alex von BeInCrypto

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